Mac-Prozesse erklärt
Was kernel_task, WindowServer, photoanalysisd, mds_stores und andere macOS-Prozesse tun und was hilft, wenn einer heiß läuft. Aus dem Dropit-Monitor.
Der macOS-Kernel. Zeigt er hohe CPU-Last, arbeitet er meist nicht – er entzieht allem anderen absichtlich CPU, damit der Mac nicht überhitzt.
Zeichnet jedes Fenster auf dem Bildschirm. Die Last steigt mit Fenstern, Animationen, externen Displays und Transparenzeffekten.
Startet und überwacht alle anderen Prozesse und verwaltet die Anmeldesitzung.
Spotlight indiziert die Festplatte, damit die Suche sofort antwortet. Läuft nach großen Kopien, macOS-Updates oder neuen externen Laufwerken auf Hochtouren.
Fotos analysiert deine Mediathek nach Gesichtern, Szenen und Rückblicken. Es wartet auf Leerlauf und nutzt ihn dann kräftig – vor allem nach einem Import.
Die Fotos-App selbst beim Importieren, iCloud-Abgleich oder Exportieren.
iCloud Drive, Fotos sowie Schreibtisch & Dokumente gleichen sich mit Apples Servern ab.
Time Machine sichert oder dünnt die lokalen Schnappschüsse aus, die es ohne Backup-Laufwerk anlegt.
XProtect und Gatekeeper prüfen geladene und frisch gestartete Software auf bekannte Schadsoftware.
macOS lädt, bereitet vor oder installiert ein Update im Hintergrund.
macOS schreibt Protokolle oder einen Absturzbericht. Anhaltende Aktivität heißt: Etwas stürzt wiederholt ab oder protokolliert viel zu viel.
Siri-Vorschläge und Intelligenz auf dem Gerät lernen aus deiner Aktivität, meist im Leerlauf.
Core Audio oder Bluetooth, mischt den Ton aller Apps und Geräte.
Finder, Dock, Kontrollzentrum oder Menüleiste – der Schreibtisch selbst.
Ein Webbrowser. Der eigene Prozess koordiniert die Tabs; die schwere Arbeit steckt in den Helfer-Zeilen daneben.
Ein Tab, eine Erweiterung oder ein GPU-Prozess eines Browsers. Jeder Tab ist ein eigener Prozess, damit eine schlechte Seite die anderen nicht mitreißt.
Eine Desktop-App auf Basis einer Web-Engine – Slack, Discord, Notion, Spotify und viele andere.
Ein Renderer-, GPU- oder Plug-in-Prozess einer Desktop-App mit Web-Engine.
Ein Code-Editor. Erweiterungen, Sprachserver und Dateiwächter laufen als seine Helfer.
Eine Videoanruf-App kodiert deine Kamera und dekodiert alle anderen.
Ein Cloud-Sync-Client (Dropbox, OneDrive, Google Drive, Box) durchsucht und lädt Änderungen hoch.
Hintergrunddienste von Adobe Creative Cloud – Sync, Lizenzierung und Updater.
Die virtuelle Maschine von Docker oder OrbStack. Sie braucht CPU und Speicher, auch wenn deine Container ruhen.
Eine virtuelle Maschine – Parallels, VMware, UTM, VirtualBox – mit einem ganzen zweiten Betriebssystem.
Xcode, sein Indexer (SourceKit) oder der iOS-Simulator.
Ein Compiler oder Linker bei einem Build.
Ein Skript oder Server, den du ausführst – Node, Python, Java, Ruby, PHP oder Ähnliches.
Ein lokaler KI-Modell-Runner (Ollama, LM Studio). Geladene Modelle belegen Speicher, jede Antwort nutzt alle Kerne.
Eine Terminal-App. Selten selbst die Ursache – die darin laufenden Programme sind es.
Bildschirmaufnahme, Bildschirmfreigabe oder der Bildschirmschoner.
Mail oder Nachrichten indiziert oder gleicht ab – beschäftigt nach einem neuen Account oder langer Offline-Zeit.
macOS aktiviert ein Image, prüft ein Volume oder kümmert sich um ein gerade angeschlossenes Laufwerk.
Ein kleiner macOS-Dienst für Handoff, AirDrop, Mitteilungen, Einstellungen, Netzwerk oder Energieverwaltung.